"Entfliehen Sie dem Alltag und begeben Sie sich auf den Weg zu Ihrer Mitte. Es freut mich, wenn Sie sich in dem einen oder anderen Text von mir, wieder erkennen.
Ich selbst fing 1999 an, meine Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen, nachdem mich ein wohlwollender Mensch, den ich nie persönlich kennenlernte, ermutigte. Seitdem verarbeite ich so manch erlebtes und gefühltes auf diese einzigartige Weise." Sämtliche Texte sind mein geistiges Eigentum. Jegliches Vervielfältigen und drucken ist untersagt.
Wie alles anfing....mein erstes Gedacht:
Ich bin Romy
Ja, die Romy
Ich - rede manchmal recht viel
wo ich besser schweigen würde
Mein Gedanken, für mich behalte
Mensch kann dies nicht immer versteh´n
Ich sei reich, sagen sie
Reich an Besitz
Ich bin ich
Mein ganzer Besitz
dabei reich an Trauer
Reich an Erfahrung
Reich an Kindern
und - ganz ich
Ich fühle mich restlos ausgelaugt
in der Wüste, die mich jeden Tag
auf das Leben hoffen lässt
Ich bin wieder auf dem Weg
die Liebe zu finden
die mich jeden Tag auf das Leben hoffen lässt.
die mich fühlen lässt
dass ich ein Mensch bin, eine Frau
Ich bin Romy, ja die Romy
Ich bin romyantisch wie eine Rose
dabei bin ich stachelig geschützt
als Symbol der Liebe, innen begehrenswert rot
Ich bin reizend, gereizt und reize gern
manche zum rasen, andere zur kecken Reaktion
Ich bin Romy, ja die Romy
Ich röste in der Wüste, bis ich schmackhaft gar bin.
Zeit
Du heilst Wunden
doch es bleiben Narben
die schmerzen
wenn das Wetter sich ändert
Zeit
Du drehst Dich weiter
Beständig
manchmal möchte ich
dass Du
stehen bleibst
Doch dann bin ich wieder froh
Deinen Takt zu spüren
der mich wachsen lässt
Schritt um Schritt
immer weiter
der Sonne entgegen
Zeit
du schenkst mir Menschen
die mich lieben
die mir beim gehen helfen
mich stützen
mich aufheben
mich mit sich ziehen
der Sonne entgegen
immer weiter
weiter
weiter
Ich werde alt
spiegelt mir mein Bild
Ich werde alt
sagt mir mein Verstand
Ich werde alt
Gott sei Dank, sagt meine Seele
Fühl Dich jung
sagt mein Gefühl
Du bist schön
sagt die Weisheit
Es ist wie es ist
sagt mein Lächeln
Geh Deinen Weg
auch wenn Du Dir jetzt unheimlich klein vorkommst
vor den riesigen Bergen, die vor Dir liegen.
Auch wenn Dir jetzt schwindlig wird
vor der Mühe und Anstrengung
die es Dich kostet die Berge hinauf zu gehen
STEH AUF!
LAUF LOS!
Einen Fuß vor den anderen
Nimm die Hände an, die Dir beim Gehen helfen
Schau Dich um und Du wirst sie erkennen
ICH WEISS DU BIST STARK!
GEHE DEINEN WEG!
Es gibt Menschen, die versuchen ihr Leid damit zu dämpfen
indem sie anderen welches zufügen.
Es gibt Menschen, die andere verleumden
um ihr eigenes Gewissen zu erleichtern.
Es gibt Menschen, die Lügen zu Warheit werden lassen
und nicht mehr dazwischen unterscheiden können.
Es gibt Menschen, die sich in ihrem Hass verstricken
auf die Welt, auf ihre Mitmenschen
oder gar im eigentlichen auf sich selbst?
Menschen können nur dann Frieden finden,
wenn sie mit sich selbst in Frieden leben.
Wie geht es Dir?
fragst Du mich
Interessiert es Dich wirklich,
wie es MIR geht
frage ich mich
oder bis Du nur höflich
oder gar neugierig
Oder interessiert es Dich wirklich
wie es MIR geht?
Weil ich dir wichtig bin?
Weil Du mich achtest?
Oft habe ich das Gefühl
die Menschen fragen
aus Floskeln heraus
wie es dem Mitmenschen geht
In Wahrheit jedoch
könnten sie genauso gut
über das Wetter reden.
Oft habe ich das Gefühl
die Menschen fragen
aus Neugierde
um festzustellen
wie geordnet doch ihr eigenes Leben ist
Gerät mein Leben
manchmal aus den Fugen
bin ich jedoch froh
mein Leben zu leben
und nicht das
das irgend jemand vorlebt
Liebe Freundin
immer bist Du für andere da
immer für mich
wenn ich Dich brauche
Nie hast Du gelernt
nur für Dich da zu sein
zu eng geschnürt
ist Dein Korsett
aus Pflichbewusstsein
aus Moral
aus Angst
Wie gerne würde ich Dir helfen
ein Häckchen zu öffnen
von dem was Dich einzwängt
Doch zu spät ist die Zeit
Du willst Dich nicht trennen
von Deinem Korsett
das Dir Sicherheit verspricht
Angst
sich hemmt Dich zu leben
zieht ihre Schlingen
immer fester zu
Pass auf
dass sie Dich nicht tötet
Dir die Luft gänzlich abstellt!
Befrei Dich!
Schüttel sie ab
die Angst!
FANG WIEDER AN ZU LEBEN!
Augen
Blicke
trafen mich direkt
in mein Herz
brannten ihre Spuren
in meine Seele
bis in alle Ewigkeit
Deine Worte und Gedanken
sind wie Balsam und Honig
für meine ausgehungerte Seele
Ich sauge sie auf
wie ein trockener Schwamm
einen Tropfen Flüssigkeit
fühle mich, wie eine Pflanze
nach einem befreienden Regenguss
alles in mir fängt wieder zu blühen an
Manchmal wandere ich
durchs Niemandsland
"Wie geht´s Dir"?
fragt mich eine Stimme
"Ich weiß nicht"
antworte ich
ich wandere
Ich sehe mir dabei zu
wie ich einen Schritt
vor den anderen setze
und mich frage
wer ich eigentlich bin
Gedanken
schwirren durch meinen Kopf
drehen sich im Kreis
fahren Achterbahn
mir wird schwindlig
Du sagst
ich bin so anders
Du weißt nicht wie
doch anders
ich weiß nicht warum
Doch jetzt
kann ichs Dir erklären
Ich bin aufgewacht
wieder nüchtern
aufgewacht
aus meinem Rausch
meinem Rausch
betrunken von Dir
Die Realität hat mir
ihre eiskalte Hand
auf die schulter gelegt
mir ist kalt
eiskalt
Ich möchte meine Augen
wieder schließen
träumen
warm, in bunten Farben
mich berauschen
am Duft von Dir
Ich möchte fliehen
raus aus dem Alltag
wo mich die Pflicht
gefangen hält
Einfach einmal Ich sein
Ich selbst
Barfuß durch den Sand laufen
möcht ich
dem Meer zuhören
lauschen was es zu mir spricht
abseitz von Lärm
vom Lärm der Pflicht
einfach Ich sein
Ich selbst
Wir alle streben
nach dem höchsten Gipfel
sind dann überrascht
wenn es uns in die Tiefe reißt
wir uns überschlagen
uns davon schlecht
und schwindlig wird
um dann wieder
auf der Geraden
weiter zu dümpeln
bis zur nächsten
Berg- und Tal-Fahrt
Ich will immer wieder
versuchen
wenigstens für kurze Zeit
auf der Spitze zu verweilen
den Ausblick zu genießen
Kraft zu tanken
für das nächste
Lebens-Looping
Allein unter vielen
sitz ich
allein
und fühl mich
wohl
Es ist angenehm
meinen Gedanken nachzuhängen
Während um mich
Stimmen schwirren
über alles
klingt die Musik
Ich genieße sie
meine Füße wippen dazu
ich schau mich um
und
fange hier und da
einen Blick auf
beobachte die Regungen
der Gesichter
fange Gesprächsfetzen auf
bin versunken in mich selbst
höre die Musik
und trommle mit den Fingern im Takt
hänge meinen Gedanken nach
genieße es
Allein
allein unter vielen
Ich wünsche uns
Mehr Miteinander
Und weniger Gegeneinander
Ich wünsche uns
Mehr Sonne im Herzen
Und gegenseitige Wärme
Ich wünsche uns
Mehr Verständnis
Auch an trüben Tagen
Ich wünsche uns
Mehr Freude Füreinander
Und weniger Neid
Ich wünsche uns
Mehr Zeit für und selbst
Und weniger hausgemachten Stress
Ich wünsche uns
Mehr Liebe
Und weniger Hass
Im Strudel der Gefühle
hab ich Angst mich zu verlieren
meine Fahrt angenehm flach
wird plötzlich unruhig
und immer schneller
Die Angst beginnt mich zu lähmen
Ich habe Angst!
Angst unterzugehen, zu ertrinken!
Ich habe Angst!
Die Meinen mitzureißen
in die Tiefe!
Die Angst beginnt mich zu lähmen
Ich sehne mich
nach meiner Fahrt, angenehm flach
Ich sehne mich
nach dem Strudel der Gefühle
verführerisch und prickelnd
lebendig voller Kraft!
Die Angst greift wieder zu
lähmt mich, bremst mich
Die Angst die Meinen mitzureißen
in die Tiefe.
Ein Lächeln kostet nichts
und bewirkt doch so viel
Es macht Mut
den Weg weiter zu gehen
mögen auch Steine im Weg liegen
Ein Lächeln schenkt Kraft
Hürden zu nehmen
gegen die oft kaltschneuzige Welt
Ein Lächeln kostet nichts
und bewirkt doch so viel
Geborgenheit genießen
Angekommen
im Wesen des Anderen
so fühle ich mich
bei Dir
verstanden
ohne zu sprechen
mit Dir
über die gleichen Dinge
lachen
mich wohl fühlen
in der Stille im Wald
mich freuen
bei lauter Musik
dazwischen
ein Blick zwischen uns
verbunden
durch ein unsichtbares Band
Das muss Liebe sein!